Die Henngeler


Wie anderorts, benannte sich auch unser Bauerngeschlecht nach einer mehrfach vorkom­menden Geländebezeichnung Henggeli. Auf eine solche im Lüssi gehen Jenni Hengelli und Hans Hengeler zurück, die das Jahrzeitbuch von Zug erwähnt. Heini wurde daselbst 1508 Bürger, ohne nachweisbare Nachkommen in Zug zu hinter­lassen.

Sicher von diesen verschieden und wohl autochthon sind jene des Ägeritales. Ihre ersten Vertreter sassen 1401-27 auf dem Mettli und Allisacher, so Heini, der 1422 vor Bellenz fiel, und die beiden 1444 gefallenen Hansen. Als die eigentlichen Stammhäuser gelten indessen Tannen und Bietenberg in Oberägeri, deren Zweig­linien sich heute auf Hessenen, Acher, Waldschlag, Wald und Betenbühl verteilen. Dem letz­tern Hause wie auch der Schmiedenfamilie auf dem Moos in Unterägeri gehören die Gründer und Leiter der Baumwollspinnereien an der Lorze an.

(Quelle: Wappenbuch des Kantons Zug)